Vorsicht bei Anrufen von vermeintlichen Mitarbeitern von Microsoft

 

Aktuell gibt es eine neue Betrugsmasche, bei der vermeintliche Mitarbeiter im Auftrag von Microsoft anrufen.
Die Mitarbeiter stellen ein neues Programm vor, das Systemfehler aufzeigen soll.
Des Weiteren wird angeführt, dass eine Lizenz abläuft und diese erneuert werden muss.  
Die Betrüger nehmen sich hier sehr viel Zeit. Ein Gespräch hat insgesamt fast 3 Stunden gedauert.


Als erstes schalten sie sich nach Absprache per Fernwartung auf den Rechner und installieren
die Software, die sehr viele potentielle Bedrohungen & Systemfehler erkennt. Zeitgleich wird dann eine Bereinigung vorgenommen.
Dem Kunden wird dieses Programm dann für einen Preis von ca. 60-90 € angeboten, die er sofort per Online-Banking im Internetbanking, bzw. in einem Online-Shop anweist.  Die TAN, die er erhält, soll er dann den Betrügern sagen und eingeben.
Oftmals fragen die Betrüger danach nach einer zweiten TAN, die zum Überweisen der
Steuern benötigt würde, da es sich um eine Zahlung ins Ausland handelt. Kurz darauf wird auch noch nach einer weiteren TAN gefragt.

Mit der zweiten, bzw. auch dritten TAN wird versucht, größere Summen vom Konto abzubuchen.

Bitte geben Sie niemals Zugangsdaten telefonisch weiter.

Wieder vermehrt Phishing-Mails im Umlauf!

 

Derzeit sind vermehrt so genannte Phishing-Mails im Umlauf.

In diesen E-Mails werden Sie aufgefordert, einem Link zu folgen und persönliche Kontaktdaten wie PIN, Passwörter oder Transaktionsnummer anzugeben. Andernfalls würde z.B. Ihr Zugang zum Online-Banking oder Ihre Kreditkarte gesperrt werden.

Bitte klicken Sie auf keinen Fall auf den Link in solchen E-Mails!

Die Mitarbeiter Ihrer Schleswiger Volksbank eG werden Sie niemals - weder per E-Mail, telefonisch oder per Post - auffordern, persönliche Anmeldedaten oder Transaktions- nummern preiszugeben!

Tipps zur Erkennung von Phishing-Mails

 

Online-Banking ist einfach und sicher. Wenn Sie einige Regeln beachten, haben Computer-Viren und betrügerische E-Mails, so genannte Phishing-Mails, keine Chance.

Meistens lassen sich Phishing-Mails leicht als Fälschung identifizieren, da sie in sehr schlechtem Deutsch geschrieben sind. Doch mittlerweile gibt es immer mehr professionelle Phishing-Mails, welche man nicht auf den ersten Blick als Fälschung identifizieren kann.

Daher haben wir für Sie einige Tipps:

  • Wir kennen Ihren Namen; die Betrüger nicht! Die meisten Phishing-Mails beginnen daher nur mit "Sehr geehrter Kunde".
  • Klicken Sie nicht auf den angegebenen Link in der übersandten E-Mail. Rufen Sie stattdessen die Startseite Ihrer Bank selbst über das Internet auf und versuchen Sie, die angegebene Seite dort zu finden. In Betrugsfällen wird Ihnen dies nicht gelingen.
  • Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail, Telefon oder Post von Ihnen an.
  • Übermitteln Sie auch keine persönlichen oder vertraulichen Daten per E-Mail.
  • Geben Sie Ihre persönlichen Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Online-Banking-Anwendung Ihres Kreditinstitutes an. Sollte Ihnen etwas auffallen oder merkwürdig erscheinen, beenden Sie die Verbindung und versuchen Sie es erneut. Veränderungen sollten Sie misstrauisch machen.
  • PIN und TAN sollten Sie nur eingeben, wenn eine gesicherte Verbindung mit Ihrem Browser hergestellt ist.
  • Schließen Sie nicht nur das Browserfenster, sondern beenden Sie die Online-Banking-Sitzung, indem Sie sich abmelden. 
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre Kontobewegungen.

 

Wenn Sie unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank!

Was Sie sonst noch beachten sollten!

Achten Sie im Online-Banking darauf, dass Sie bei Transaktionen immer die angezeigten Kontrollwerte im Display des Sm@rtTAN Lesers, bzw. in der Ihnen zugesandten SMS (beim mobileTAN-Verfahren) mit Ihren Daten abgleichen.

Sollten Ihnen hier Abweichungen auffallen, brechen Sie den Vorgang ab und setzen Sie sich mit uns in Verbindung!